Glossar

Verordnungs-Begriffe verständlich erklärt

Die wichtigsten Fachbegriffe rund um Folgeverordnungen, SGB V und Abrechnung — kompakt für Verwaltungskräfte in Pflegediensten, SAPV-Teams, Hospizen und Altenheimen. Wie Verora das Verordnungsmanagement für Pflegedienste, SAPV-Teams, Hospize und Altenheime konkret erleichtert, zeigt die Startseite.

Häusliche Krankenpflege (HKP)
Pflegeleistung nach § 37 SGB V, die Versicherten zu Hause statt im Krankenhaus verordnet werden kann.
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Verordnungsmanagement
Die systematische Verwaltung von Kassenverordnungen in Pflegediensten, SAPV-Teams, Hospizen und Altenheimen — von der Erfassung über Fristen bis zur rechtzeitigen Folgeverordnung.
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Genehmigungsfiktion (§ 13 Abs. 3a SGB V)
Eine Verordnung gilt als genehmigt, wenn die Krankenkasse nicht innerhalb der gesetzlichen Frist entscheidet.
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Folgeverordnung
Die Anschlussverordnung für häusliche Krankenpflege, die rechtzeitig vor Ablauf der laufenden Verordnung neu ausgestellt werden muss.
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IK-Nummer (Institutionskennzeichen)
Das Institutionskennzeichen — die eindeutige neunstellige Kennung jedes Pflegedienstes.
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SGB V
Das Fünfte Sozialgesetzbuch — die rechtliche Grundlage der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland.
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Leistungskomplexe (LK)
Pauschal abgerechnete Leistungsbündel in der ambulanten Pflege, deren Zuschnitt und Nummerierung regional unterschiedlich geregelt sind.
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HKP-Leistungen: Was zur häuslichen Krankenpflege gehört
Behandlungspflege, Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung — die Leistungen, die im Rahmen der häuslichen Krankenpflege verordnet werden können.
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§ 37 SGB V: Häusliche Krankenpflege
Die Rechtsgrundlage für häusliche Krankenpflege in der gesetzlichen Krankenversicherung — mit Anspruch, Voraussetzungen und Zuzahlung.
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Abrechnung häusliche Krankenpflege
Wie ambulante Pflegedienste Leistungen der häuslichen Krankenpflege mit der Krankenkasse abrechnen — Voraussetzungen, Ablauf und typische Fehler.
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Muster 12 (Verordnung häuslicher Krankenpflege)
Das standardisierte Verordnungsformular für häusliche Krankenpflege.
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HKP-Richtlinie (G-BA)
Die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses, die regelt, wie häusliche Krankenpflege verordnet wird und welche Maßnahmen verordnungsfähig sind.
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Sicherungspflege
Behandlungspflege nach § 37 Abs. 2 SGB V, die ärztlich verordnet wird, wenn sie zur Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung erforderlich ist.
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§ 37 Abs. 2 SGB V: Behandlungspflege (Sicherungspflege)
Die Regelung im SGB V, nach der Versicherte Behandlungspflege als häusliche Krankenpflege erhalten, wenn sie zur Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung erforderlich ist.
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Abrechnungsfähigkeit
Eine Verordnung ist nur abrechnungsfähig, wenn alle Pflichtfelder korrekt ausgefüllt und fristgerecht eingereicht wurden.
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SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung)
Ärztlich verordnete, besonders aufwändige Versorgung schwerstkranker Menschen mit begrenzter Lebenserwartung in vertrauter Umgebung — Leistungsanspruch nach § 37b SGB V.
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Muster 63 (SAPV-Verordnung)
Das bundeseinheitliche Verordnungsformular für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) in der gesetzlichen Krankenversicherung.
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Allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV)
Die Basisversorgung schwerstkranker Menschen am Lebensende durch Hausärzte, Pflegedienste und ambulante Hospizdienste — in Abgrenzung zur spezialisierten SAPV.
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Hospiz (§ 39a SGB V): stationär und ambulant
Stationäre Hospize und ambulante Hospizdienste begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen — die gesetzliche Grundlage der Krankenkassen-Förderung ist § 39a SGB V.
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Heilmittelverordnung (Muster 13)
Ärztliche Verordnung von Heilmitteln wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie — relevant auch in Pflegeheimen, Hospizen und Pflegediensten.
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Pflegedienstleitung (PDL)
Die verantwortliche Pflegefachkraft eines Pflegedienstes oder einer Pflegeeinrichtung — verantwortlich für Pflegequalität, Organisation und Mitarbeitende.
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